Die Diskussion über die PISA- Studie ist noch nicht verklungen, da taucht die Idee zur Schaffung von Elite- Universitäten auf. Wie passt das zusammen, wenn die Abiturienten eventuell gar nicht studierfähig sind? Oder sind die Schüler von heute doch hervorragend auf die Anforderungen der Hochschulen hin ausgebildet? Welche Unterschiede gibt es überhaupt in der schulischen und der universitären Ausbildung? Diese Fragen sollen in einer Veranstaltung diskutiert werden, die am Donnerstag, den 25.03.2004, um 20:00 Uhr am Couven- Gymnasium stattfindet. Unter dem Titel "Von der Schule zur Hochschule, der Sprung ins kalte Wasser" werden zwei Vorträge präsentiert, die die Unterschiede darstellen sollen und den derzeitigen Ausbildungsstand der Schüler den Anforderungen an der Hochschule gegenüberstellen. Im ersten Vortrag "Mühsam gelernt, leicht vergessen" berichtet Prof. Heinrich Hemme, Physikprofessor an der Fachhochschule Aachen, über seine Erfahrungen im Rahmen des Mathematik-Vorkurses. Der zweite Vortrag wird von Dr. Michael Heger, Leiter der Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik und Studienberatung an der Fachhochschule Aachen, gehalten und versucht eine Antwort auf die Frage zu geben, was Schüler, Lehrer und Eltern über die Unterschiede zwischen Schule und Hochschule wissen sollten. Abschließend ist eine Diskussion zum Thema " Wie können die Schüler sich besser auf das Studium vorbereiten bzw. vorbereitet werden?" vorgesehen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Schüler, Eltern und Lehrer insbesondere der Mittel- und Oberstufen in Gymnasien. Veranstaltet wird dieser Abend von einer Elterninitiative zur Begabungsförderung. Weitere Vorträge sind für das nächste Schuljahr geplant. |